Es weht der Wind ein Blatt vom Baum

Text & Musik: Irmtraud

 

Es war an einem Sommertag,  der letzte im July.

Ich lehnte mich an einen Baum und war mit mir allein.

 

Ein Blatt sang sehnsuchtsvoll sein Lied, umjubelt von den andern,

ich lauschte diesem weichen Klang, versunken in Gedanken.

 

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, unter vielen Blättern eins,

und nimmt es mit im Sommerwind auf eine weite Reise.

 

Ich sehnte mich nach diesem Blatt, konnte es nicht finden.

Es war erst ein paar Tage alt und eines unter vielen.

 

Ich merkte nicht, wie es geschah der Wind drehte die Blätter,

als mich das Blatt ganz sanft und sacht, umwehte und berührte.

 

Es weht der Wind   ein Blatt vom Baum, unter vielen Blättern eins,

doch dieses Blatt im Wind, lässt sich mit nichts vergleichen.

 

 

Es war so bunt und lebensfroh, so einzigartig unter vielen.

Und wer es sah, der merkte gleich, es wollte gar nicht fliegen.

Wir sah’n uns an und spürten dann, als wir uns berührten,

da war noch mehr was uns verband, als das,

wonach wir uns so sehnten.

 

 

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, unter vielen Blättern eins,

und nimmt es mit im Sommerwind auf eine weite Reise.

 

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, unter vielen Blättern eins,

doch dieses Blatt im Wind, lässt sich  mit nichts vergleichen.

 

Es weht der Wind  ein Blatt vom Baum,  hm, hm, hm, hm,

doch dieses Blatt im Wind,  kann dir so viel bedeuten.

 

Es weht der Wind   hm,  hm,  hm,  hm, hm, hm, hm, hm ,

 

Ich hob es behutsam auf, hielt es ganz fest in meiner Hand

und ging verträumt den weiten Weg mit ihm nach Haus.

 

 

 

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© Irmtraud Kaul